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Effektivität vs Effizienz

Wenn es ums Thema persönliche Produktivität geht, ist eine der wichtigsten Lehren, den Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz zu kennen. Denn mit dem einem bringst Du Deine Projekte voran, mit dem andrem verbrennst Du Deine Zeit.

Was bedeutet Effizienz?

Du kennst bestimmt den guten alten Spruch, „Wenn ich was mach, mach ich es richtig!“. Klingt zuerst mal sinnvoll und lobenswert. Was soll man da auszusetzen haben?

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Mit diesem Spruch brichst du eine Lanze für die Effizienz. Du hast eine Aufgabe auf deinem Schreibtisch und willst sie so schnell und perfekt wie möglich erledigen.

Das ist doch toll – oder etwa nicht?

Du kennst das Problem aber bestimmt selbst von früher. Als Du für eine Klausur büffeln solltest, wurde es auf einen Schlag enorm wichtig, die Wohnung oder das Zimmer aufzuräumen. Getreu dem Motto, „wenn ich was mache, mache ich es richtig“, hast Du diese Tätigkeit bis zur Perfektion getrieben. Vermutlich warst Du dabei ziemlich effizient. Dir dämmert vermutlich schon, wo das Problem liegt.

Denn alle Effizient ist für sich alleine sinnlos. Nur Tätigkeit mit positivem Einfluss auf Deinen Erfolg bringen Dich voran!

Du hast sicher schon mit Leuten zusammengearbeitet, die stets gestresst sind und unter Hochspannung stehen. Sie sind dermaßen beschäftigt, dass sie sich nicht einmal die Mittagspause gönnen. Dennoch halten sie ihre Deadlines nicht ein und bringen nicht wirklich was auf die Straße…

Was bedeutet Effektivität?

Anders verhält es sich mit der Effektivität. Effektiv bedeutet, dass das was Du tust, einen maßgeblichen Einfluss auf Deine Ziele, beziehungsweise Deinen Erfolg hat.

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Wenn Du darauf achtest Deine Zeit ausschließlich für effektive Tätigkeiten aufzuwenden wirst Du erstaunt sein, wie weit Du in kürzester Zeit kommen kannst.

Um effektiv zu sein, darfst Du Deine Zeit nicht mit Aufgaben verschwenden, die Dein Business nicht voranbringen. Aufgaben, die einer Deiner Mitarbeiter oder Deiner Angestellten erledigen kann, oder die Du schlicht streichen kannst.

Um Dich besser entscheiden zu können, welche Aufgaben Du erledigst und welche Du delegierst, schlage ich Dir folgende Übung vor.

Denke an Dein Gehalt und überlege Dir dann, ob Du jemandem dieses Gehalt zahlen würdest, um diese Aufgabe zu erledigen. Falls ja, dann hau rein! Falls nein und ich denke, in über 80 % der Fälle ist die Antwort nein, lässt Du die Finger davon.

Nein, auch nicht nur zehn Minuten! Deine Zeit ist zu wertvoll als sie für Aufgaben zu opfern, die Dich Deinen Zielen nicht näherbringen.

Effektiv und Effizient!

Darf ich vorstellen, das Dream-Team schlechthin! Wenn Du es schaffst beides zu kombinieren, wirst Du nahezu unaufhaltsam sein.

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Das bedeutet, dass Du den Großteil Deiner Zeit für die wichtigen Dinge nutzt und diese schnell und mit hoher Qualität abschließt. Das ist der Weg in die Champions-League!

Um zu messen, wie effektiv Du bist, solltest du folgendes tun:

  1. Überleg Dir welche drei Aufgaben die wichtigsten für Deinen Job oder Dein Unternehmen sind.
  2. Nehme Dir eine Stoppuhr und stoppe akribisch jede Sekunde, die Du an diesen Aufgaben arbeitest. Du wirst erstaunt sein, wie wenig Zeit pro Tag zusammenkommt. Es zählt nur die reine Nettozeit, die Du für Deine High-Prio-Aufgaben aufwendest.
  3. Versuche diese Zeit zu erhöhen. Vermutlich wird es gut möglich sein diese Zeit zu verdoppeln oder vervierfachen. Was das für Deine Produktivität bedeutet brauch ich wohl nicht zu erwähnen…

Was sind Deine Tipps für produktives und effektives Arbeiten? Schreib sie gleich in die Kommentare!

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