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Was hilft gegen Müdigkeit nach der Mittagspause

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Kennst Du diese Situation? Du kommst nach dem Mittagessen zurück an Deinen Arbeitsplatz, an Arbeit ist aber nicht zu denken. Du fühlst Dich ausgelaugt, aller Energie beraubt. Sollte das Mittagessen nicht dazu führen, dass Du wieder Kraft und Energie gewinnst, um produktiv in die zweite Tageshälfte zu starten.

Wie kommt es dann, dass die Arbeit nach der Mittagspause mit Produktivität nichts zu tun hat und Du einfach nur schlafen willst?

Deine Verdauung als Energieräuber

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Im Buch „The Healing Power of Enzymes“ beschreibt Dicqie Fuller, dass der Körper bis zu 80% seiner Energie für die Verdauung benötigt.

Somit hast Du nach dem Essen nur noch 20 % Deiner Energie zur Verfügung. Der Rest wird für die Verdauung beansprucht. Die Niedergeschlagenheit ist somit kein Wunder.

Schwer verdauliches Essen wirkt sich extrem negativ auf unser Energieniveau aus. Dazu gehören sehr fette Speisen, vor allem wenn es sich um Frittiertes, Süßspeisen, Milchprodukte (besonders ab 45 % Fett), oder Hülsenfrüchte handelt.

Müdigkeit durch Blutzucker-Crash

Abhängig von dem was wir essen, steigt unser Blutzuckerspiegel stärker oder weniger stark an. Konsumierst du viel Zucker, schießt dein Blutzucker durch die Decke. Bei Salat oder Gemüse steigt er aber nur leicht.

Das Problem das sich daraus ergibt ist, dass der Körper diesen Ausschlag des Blutzuckerspiegels wieder ausgleichen muss. Dafür schüttet er Insulin aus. Das Insulin befördert den Zucker, die Glukose, aus dem Blut in die Zellen.

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Weil bei einem sehr hohen Blutzuckerspiegel sehr viel Insulin ausgeschüttet wird, endest du im Unterzucker. Das heißt es wird zu viel Glukose aus der Blutbahn genommen.

Du fühlst Dich also wieder schlapp und kraftlos und Dein Körper giert nach Süßem, um wieder in den Normalbereich zu kommen. Greifst Du nun zu Schokoriegeln heißt es „Wer hat noch nicht, wer will nochmal?!“ und die Blutzucker-Achterbahn beginnt von Neuem.

Leider erfüllt die Art und Weise wie sich der Großteil mittags ernährt genau diese negativen Kriterien. Currywurst mit Pommes, Schnitzel, Burger, Pizza oder der Klassiker, Spaghetti Bolognese, denn Nudel geben ja bekanntlich Energie…

Was Du tun kannst, um die Mittagsmüdigkeit zu vermeiden

Um Deine Verdauung zu entlasten, solltest Du darauf achten keine zu großen Mahlzeiten zu Dir zu nehmen. Leicht verdauliches reduziert ebenfalls den Energiebedarf Deiner Verdauung.

Salat, Gemüse oder Suppen sind bestens geeignet.

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Außerdem solltest Du Zwischenmahlzeiten vermeiden, um Deinen Verdauungstrakt auch Pausen zu gönnen, damit der aktive Verdauungsprozess nicht durch neue Nahrung unterbrochen wird.

Dazu zählen auch Softdrinks und Säfte. Trink am besten nur Wasser, Tee und Kaffee. Allerdings ohne Zucker, Milch oder was da sonst noch gerne beigemischt wird.

Um Deinen Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe zu treiben, solltest Du auf Zucker und kurzkettige oder stärkehaltige Kohlenhydrate wie Nudeln, Brot, Backwaren, Kartoffeln.

Auch viele Obstsorten haben einen hohen Zuckergehalt. Hier würde ich mir allerdings keine zu großen Gedanken machen. Solange du dir keine fünf Bananen hinter die Kiemen schiebst, werden die Ballaststoffe im Obst den Blutzuckerspiegel im Zaum zu halten.

Kurz gesagt, Du solltest Mehl, Zucker und Milch vermeiden.

Zusätzlich Hilft es auch nach dem Essen einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft zu unternehmen.

Wie Du Dich im Arbeitsalltag ernähren kannst

Du fragst dich jetzt vielleicht, wie Du die neuen Erkenntnisse wohl in Deinen Alltag integrieren kannst. Was Du überhaupt noch essen kannst. Ob diese Ernährungsweise wohl sehr zeit-intensiv ist.

Bei mir sieht ein typisches Mittagessen so aus.

200g Salat, dazu Oliven, Karotten, Mais, Rote Beete, Dressing aus Olivenöl und Apfelessig und als Proteinquelle Schinken, Feta oder Lachs.

Das ist lecker, gesund und lässt sich schnell zusammen mischen.

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Kollegen nennen die Große Aluschüssel in der Büroküche bereits die „Fabi-Salat-Schüssel“ 🙂

Wenn ich mittags auswärts esse, halte ich mich meist an die folgenden Varianten:

  • Beim Döner gibt’s den Dönerteller nur mit Salat und Fleisch. Also keine Pommes, Nudeln, Reis oder Brot.
  • Gehen wir Burger essen, bieten die meisten Restaurants eine Low-Carb-Variante bei der Du den Pattie mit Salat statt Brot und Pommes bekommst.
  • Beim Italiener, gibt’s auch Salat oder Fisch mit Gemüse.

Zuletzt solltest Du natürlich bei einer existierenden Nahrungsmittelunverträglichkeit darauf achten, keine dieser Lebensmittel zu verzehren. Auch, wenn die Unverträglichkeit nicht allzu stark ausgeprägt ist. Für Deinen Körper bedeutet das trotzdem unnötigen Stress und Arbeit.

Ich hoffe, diese Informationen befreien Dich ab sofort vom energetischen Mittagsloch. Denn um Deine großartigen Ziele zu erreichen, brauchst Du den ganzen Tag Deine volle Energie – jeden Tag.

Probiere es doch aus und schreib einen Kommentar um Deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Oder hast Du bereits Erfahrungen mit ähnlicher Ernährungsweise?

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