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Produktivitätstipp: Was Du heute kannst besorgen

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… das verschiebe nicht auf morgen.

Ich weiß nicht wie oft ich diesen Spruch in meiner Kindheit und Jugend zu hören bekommen habe.

Damals wollte ich das natürlich nicht hören. Denn warum die kostbare Zeit mit Pflichten verschwenden, wenn man auch Spaß haben kann?

Heute weiß ich, dass das einer der wichtigsten Tipps ist, den man in Bezug auf Produktivität bekommen kann.

Das Problem mit dem Aufschieben

Immer wenn Du eine Aufgabe aufschiebst, reservierst Du für diese Aufgabe geistige Kapazität. Kapazität, die dir dann fehlt um produktiv zu arbeiten. Wie stark dieser Effekt wirkt, hat Psychologin Bljuma Zeigarnik entdeckt.

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Sie saß in einem Café und wurde von einem äußerst smarten Kellner bedient. Er konnte sich Bestellungen einer großen Gruppe merken. Nicht nur, dass er alles servierte, ohne etwas zu vergessen, er wusste auch noch, wer was bestellt hatte.

Weil sie etwas vergessen hatte, kam sie nochmals zum Café zurück. Sie sprach den Kellner an, doch er konnte sich nicht mehr an sie erinnern.

Sie war verwundert. Wie kann es sein, dass sich der Kellner jede einzelne Bestellung merken konnte, sich jetzt aber nicht mehr an sie erinnerte.

Sie war von diesem Phänomen so fasziniert, dass sie es weiter erforschte.

Später fand sie heraus, dass sich unterbrochene Aufgaben in unserem Gehirn festsetzen. Durch das Erledigen von Aufgaben bekommen wir sie wieder aus dem Kopf.

Der Kellner konnte sich an die Bestellungen und Personen erinnern, aber nur bis die Bestellung abgeschlossen war.

Ähnlich verhält es sich mit einem Ohrwurm. Dieser entsteht auch dadurch, dass wir ein Lied mittendrin beenden. Unser Gehirn will auch diese Aufgabe zu Ende bringen und spult das Lied wieder und wieder in unserem Kopf ab.

Tu, was getan werden muss

Den Rest kannst du vergessen. Du musst dich nicht um jede Aufgabe kümmern. Nicht jeder Idee nachgehen. Nicht jeder Anfrage zusagen. Das Ausmaß deines Erfolgs ergibt sich das der Summe deiner Neins.

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Oder um Multimilliardär Warren Buffett zu zitieren:

„Der Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und sehr erfolgreichen Menschen ist, dass sehr erfolgreiche Menschen zu fast allem Nein sagen.“

Überlege dir bei der nächsten Aufgabe, Anfrage oder Idee, ob sie im Einklang mit deinen Prioritäten steht. Falls ja, erledige sie im besten Fall sofort. Wenn nicht, sag nein dazu oder delegiere die Aufgabe. Lass dich also nicht ständig ablenken und aus der Konzentration reißen.

Lass‘ dich nicht ausbremsen

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Heute habe ich mit Kollegen über Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Autobahn diskutiert. Dabei fiel der Satz, dass das Bremsen der größte Energiekiller bei der Fortbewegung ist. Am effizientesten ist das Fahren bei konstantem Tempo.

Dabei musste ich unweigerlich an produktives Arbeiten denken. Auch hier trifft diese Aussage zu 100 % zu. Das schwierigste ist immer der Start. Hat man mit einer Aufgabe erst begonnen und kommt in den Flow, erledigt sie sich oft fast wie von alleine. Nur vorher graust einem oft vor einer Tätigkeit. Je länger man Sie aufschiebt, desto größer wird die Ablehnung.

Lass dich also nicht unterbrechen, sondern bring deine Arbeit zu Ende und kümmere dich dann um den nächst wichtigsten Task. So kommst du deinen Zielen zuverlässig Schritt für Schritt näher.

Was hilft Dir fokussiert an Deinen Zielen zu arbeiten? Schreib es in die Kommentare…

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